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Meine Odyssee

Ich gehöre zu den Menschen, die auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung immer noch den klassischen Weg beschreiten und sich bei den lokalen Anbietern umsehen.

Ich lasse mich einfach gern beraten und denke, dass man den örtlichen Einzelhandel stärken sollte – oder eher: dachte ich das. Was mir aber bei meiner Suche nach einem günstigen Internetanbieter passiert ist, hat meine bisherige Auffassung grundsätzlich widerlegt. Ich bin also in die Stadt gegangen, weil ich von meiner alten ISDN Leitung gern auf eine moderne und deutlich schnellere DSL Flatrate wechseln wollte. Sämtliche Anbieter aber, die in unserer tatsächlich kleinen Stadt ein Büro betreiben, haben mit immer nur dieselbe Antwort gegeben: „Das geht bei Ihnen nicht“ und wollten mir stattdessen eine ziemlich teure Variante über Funk andrehen. Das konnte ich nicht glauben, erzählte mir doch ein Kollege erst kurz zuvor, wie schnell und günstig er im Netz unterwegs ist. Ich habe mir also (mit meiner lahmen Verbindung) in Netz einige der gängigen Vergleichsrechner angesehen und dabei in erster Linie natürlich darauf geachtet, ob deren Angebote überhaupt bei mir verfügbar sind. Tatsächlich gab es durchaus Provider, die auch in unserer norddeutschen Einöde schnelles DSL anbieten. Das Beste daran war aber, dass deren Tarife tatsächlich günstiger waren, als die meiner bisherigen ISDN Leitung. Ich habe also als nächstes meinen damaligen Vertrag studiert undgeprüft, zu wann ich dort kündigen kann. Das war gar nicht mehr allzu lange hin und wurde dementsprechend gleich im Kalender vermerkt. Sobald wie möglich habe ich dann gekündigt und bin über das Online-Portal, in dem ich die Internetanbieter verglichen hatte, zum billigeren Anbieter gewechselt. Das war so einfach, dass ich es gleich meinen ganzen Freunden empfohlen habe, von denen sind mittlerweile auch die Hälfte bei meinem neuen Anbieter.

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