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Welche Kriterien beim Vergleich

Welche Kriterien sind bei einem Broker-Vergleich wichtig?

Jeder kann heute online Geld anlegen und aktiv an den Märkten handeln. Dabei sind die verschiedensten Formen möglich, von der Festgeldanlage, an die man Wochen und Monate nicht rührt, bis zum Daytrading mit seinen schnellsten Formen. Wer zum Beispiel Scalping betreibt, das bedeutet in Minuten und Sekunden Wertpapiere (meist Derivate) an-und verkauft, hat besondere Ansprüche an seinen Broker.

Wenn man Broker vergleicht, sind die eigenen Voraussetzungen das entscheidende Kriterium. Als einfaches Beispiel seien die Broker der DAB-Bank oder von Cortal Consors (siehe http://www.tagesgeldvergleich.net/tagesgeldvergleich/cortal-consors-tagesgeld.html) erwähnt, die Tagesgeldzinsen auf ein Wertpapierdepot geben. Dies sind Ausnahmen, bei den meisten Brokern wird das Wertpapierkonto zinslos geführt, da die Zinsen aufgrund der natürlichen Schwankungen schwer zu berechnen sind. Aktuelle Vergleiche wie auf http://www.geldanlage-vergleich.net/kapitalanlage/depot-vergleich.html helfen bei der Auswahl.

Zudem gibt es komplexe gesetzliche Vorschriften für Zinsgutschriften. Wenn man jedoch gelegentlich Wertpapiere handelt und dabei ein Grundstock an Kapital stets erhalten bleibt, der für Tagesgeldzinsen attraktiv ist, sind diese Broker eine gute Wahl. Andererseits liegen Cortal Consors und DAB-Bank in den Gebühren pro Trade über anderen Brokern, zum Teil sind sie fast doppelt so teuer. Wer also Daytrading mit geringen Summen betreibt, täglich mit einigen hundert Euro hin-und her handelt, sollte sich einen äußerst preiswerten Broker wie zum Beispiel flatex suchen (ab 5,- € / Order).

Ein weiteres Kriterium ist die zuverlässige Online-Anbindung. Der Online-Broker flatex zum Beispiel ist dafür berüchtigt, eine Stunde oder länger nicht zu funktionieren. Das kommt in Wochen oder Monaten einmal vor, wer jedoch aktiv Daytrading betreibt, kann in dieser Zeit unter Umständen Totalverlust erleiden. Der Broker ist dann auch nicht telefonisch erreichbar, weil die Leitungen naturgemäß überlastet sind.

In Foren werden diese Fälle ausführlich diskutiert, und es hat sich herausgestellt, dass flatex den Kunden, die eine offene Position ohne Stopp im Markt hatten, Verluste aus dieser Zeitspanne ersetzt hat bzw. die Position mit dem Wert vor dem Ausfall bewertete, dass also kein Schaden entstand. Trotzdem ist so ein Ausfall extrem unangenehm.

Des Weiteren sind die Handelsinstrumente (auch Derivate inklusive CFDs) und die angebotene Software für Börsenanalysen sowie die Zuverlässigkeit des dazugehörenden Datenfeeds interessant. Von einigen Brokern wird berichtet, dass die Realtime-Datenströme zeitweise ausfallen. Man bekommt die Daten zwar auch anderswo kostenlos, es ist trotzdem ärgerlich.

Es ist zu empfehlen, sich auf Börsenblogs mit anderen Anlegern und Tradern auszutauschen. Was ein Broker im schnellen Geschäft des Intradayhandels leistet, erfährt man leider nur durch Erfahrung, während die Gebühren und sonstigen Bedingungen offen gelegt werden.

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